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Dr. Winand Hubert Meunier - sein Leben und seine Zeit
Eine unvollständigeBiographie
Buchvorstellung von und mit Olaf Deppe
Dr. theol. Winand Hubert Meunier, * 15. Mai 1853, + 8. November 1936, war von 1901 bis 1922 Pfarrer der Rellinghauser Pfarrei St. Lambertus
Geboren in Aachen, erlebte er als Jugendlicher die Deutschen Einigungskriege, studierte während des Kulturkampfs Theologie in Innsbuck, wurde Priester des Erzbistums Köln, arbeitete in Salzburg für das Fürstenhaus Esterhazy, in den Niederlanden als Religionslehrer und war danach in der Pfarrseelsorge und als Lehrer an weiterführenden Schulen tätig. Während seiner Zeit als Pfarrer erlebte er den Ersten Weltkrieg, das Ende des Kaiserreichs, die Weimarer Republik, den Beginn der Weltwirtschaftskrise sowie die heraufziehenden Gewitterwolken des Dritten Reichs.
In Zusammenarbeit mit seinem Bruder Peter, der als Pfarrsekretär für ihn arbeitete, schuf er Chroniken und Dokumentationen, die es in dieser Fülle und Detailgenauigkeit für keine andere Zeit in der langen Geschichte Rellinghausens gibt.
Das vorliegende Buch schöpft aus diesen Dokumenten, die sich im Historischen Archiv der Pfarrei St. Lambertus befinden, ergänzt durch Informationen anderer Archive, und beschreibt in Fakten und Anekdoten ein arbeitsreiches, spannendes Leben in einer Zeit großer historischer und politischer Umbrüche.
Einige Kapitelüberschriften aus der Biographie über ihn:
- Durchbruch beim evangelischen Leichenzug:
- „Mit Haß treten Sie an den Altar“
- „... nur nicht den Ärger: Er kommt von selbst!“ Pfarrer sein mit allem Drum und Dran
- Bücher schreiben gegen den Alltag
- Besteht der Kirchenvorstand aus „Kälbern“? Beleidigung, Intrige, Strafprozess
- Die Volkszeitung gegen das St. Annenfest
- „Die Alkoholfrage auf der Kanzel“:
- „Man befleißige sich größerer Pünktlichkeit“: Alte und neue Wege in der Seelsorge