Änderung der Gottesdienstordnung nach Pfingsten

Ab Samstag, 11. Juni 2022 finden in der Pfarrkirche St. Lambertus folgende Hl. Messen statt (ohne Seniorenstifte und Schulgottesdienste):

Dienstag 9.30 Uhr
Freitag 9.30 Uhr
Samstag 17.00 Uhr Vorabendmesse
Sonntag 11.15 Uhr

Insgesamt sieht die Gottesdienstordnung der Pfarrei St. Lambertus ab Samstag, 12. Juni 2022 so aus (ohne Seniorenstifte, Schulgottesdienste, Krankenhausgottesdienst usw.):

Vorabendmessen

17.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus
17.00 Uhr in der Kirche St. Hubertus
18.00 Uhr in der Kirche St. Ludgerus

Hl. Messen am Sonntag

10.00 Uhr in der Kirche St. Andrea
11.15 Uhr in der Kirche St. Hubertus
11.15 Uhr in der Kirche St. Lambertus
11.15 Uhr in der Kirche St. Ludgerus

Hl. Messen an Werktagen

Montag

18.00 Uhr in der Kirche St. Ludgeru

Dienstag

8.30 Uhr in der Kirche St. Hubertus
9.30 Uhr in der Kirche St. Lambertus

Mittwoch

9.00 Uhr in der Kirche St. Andreas

Donnerstag

18.00 Uhr in der Kirche St. Ludgerus

Freitag

8.30 Uhr in der Kirche St. Hubertus
9.00 Uhr in der Kirche St. Andreas
9.30 Uhr in der Kirche St. Lambertus

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten !

Bitte beachten Sie die untenstehende Begründung der Änderungen.

Diese und weitere Informationen finden Sie demnächst in der Pfingstausgabe der Pfarrzeitung WIR 4 und auf unserer Internetseite.

Änderung der Gottesdienstordnung in der Pfarrei St. Lambertus ab Samstag, 11. Juni 2022

Am Pfingstsonntag, 6. Juni, findet in der Kirche St. Theresia der letzte Gottesdienst statt. Wir, d.h. das Pastoralteam und der Pfarrgemeinderat, haben dies zum Anlass genommen, über die Gottesdienstordnung nachzudenken. Wegen der geringen Zahl der Priester ist es nämlich schon seit längerer Zeit nur schwer möglich, die bisherigen Gottesdiensttermine, insofern es sich um Eucharistiefeiern handelt, regelmäßig zu besetzen. Die neue Gottesdienstordnung ist Ergebnis der Beratungen in diesen beiden Gremien.

Zur Zeit sind in den vier Gemeinden unserer Pfarrei drei Priester im hauptamtlichen Dienst tätig, die zwischen 49 und 70 Jahre alt sind. Sie werden tatkräftig unterstützt von sechs Priestern im Alter von 60 bis 82 Jahren, die altersbedingt oder krankheitshalber im Ruhestand sind oder, wie es genannt wird "i.b.D." (im besonderen Dienst), was letztlich bedeutet, dass sie pensioniert, aber jünger als 75 Jahre sind.

Obwohl sich alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr einsetzen, ist das, insgesamt gesehen, kein Erfolgsmodell.

Unser Pastoralteam ist ein gemischtes Team: Es gibt Priester, Gemeindereferent/innen, eine Caritasmitarbeiterin und einen Diakon mit Zivilberuf. Seelsorge, Religionspädagogik und Katechese sind also gesichert, allerdings haben wir auch noch eine freie Stelle für einen Diakon oder eine Gemeindereferentin (100 % Beschäftigungsumfang), die seitens des Bistums Essen seit fast sieben Jahren nicht besetzt werden kann. Die frühere Stelle einer Jugendreferentin ist weggefallen, als die betreffende Person versetzt wurde.

Daher haben wir uns bereits seit Jahren darum bemüht, alle vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, z. Bsp. durch ehrenamtliche Wortgottesdienstleiterinnen und-leiter, den ehrenamtlichen Begräbnisdienst und zuletzt die bischöfliche Beauftragung für Gemeindereferentinnen, die Taufe zu spenden.

Das soll keine Klage sein. Ich stelle das so ausführlich dar in der Hoffnung, damit den zu erwartenden Fragen und eventuellem Unmut zu begegnen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Bistum Essen keine weiteren Priester in die Pfarrei St. Lambertus senden wird, weil keine zur Verfügung stehen. Daraus ergibt sich, dass wir die Möglichkeit, die Gemeindemitglieder nach ihren Wünschen zu fragen, schon lange nicht mehr haben, denn wir wären gar nicht mehr in der Lage, diese Wünsche umzusetzen. Wir sind nur in der Lage, im Rahmen des jetzt Möglichen ein Angebot zu machen und zu hoffen, dass Sie sich darauf einstellen und die Gottesdienste dort besuchen, wo sie stattfinden können.

Diejenigen, die nun feststellen dass ihr Gottesdienst in ihrer Kirche nicht mehr stattfinden wird, sind nun natürlich enttäuscht. Das verstehe ich und ich bedaure es auch. Dennoch bitte ich um Ihr Verständnis und lade Sie ein, auch mal zu einem anderen Gottesdienst als dem altgewohnten zu gehen. Vielleicht auch mal in eine andere Kirche. Letzten Endes hängt alles davon ab, ob die Gemeinde zur Feier der Eucharistie zusammenkommen kann. Und das ist auf jeden Fall möglich.

Ihr Pfarrer O. Deppe